Therapeutische Hilfe bei Depression, Angst und Panik

Depression entsteht durch ständige emotionale Selbstüberforderung.

Depression, Angst oder sogar Panik haben immer etwas mit der emotionalen Selbstüberforderung eines Menschen zu tun. Wenn Sie dieser Text anspricht, gehören Sie vermutlich zur Gruppe depressiv gesteuerter Menschen. Ihnen gelingt es dann eher selten, in Belastungssituationen die innere emotionale Notbremse zu ziehen. Die eigenen Erwartungen und die eigene Anspruchshaltung sind vermutlich auch bei Ihnen meist zu hoch. Große ständige Angst auch fremden Erwartungen nicht zu entsprechen, kann ebenfalls eine Depression auslösen. Die Angst mit Sicherheit etwas falsch zu machen, steuert Betroffene dazu noch in eine Art Erstarrung und Passivität. Irgendwann haben sich  innere negative Glaubenssätze und typische depressive Gedankengänge entwickelt und verfestigt. Vielleicht sind Ihnen welche bekannt?
„Daran kann ich ja doch nichts mehr ändern.“ Oder : „Alles ist sinnlos.“ Manchmal wird vermutet : „Es wird niemals anders sein“ oder: “Ich bin am Ende“. Depression entsteht durch ständige emotionale Selbstüberforderung.

Sucht und Angst, Depression

Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.

Leonardo da Vinci

Große innere Einsamkeit und Verlassenheitsgefühle von Menschen in  Depression und Angst.

Depression, Regen

Als betroffener Leser wissen Sie um Ihre inneren Einsamkeit und Verlassenheitsgefühle. Sie kennen Hilflosigkeit, Verzweiflung und Leeregefühle. Sie sind nicht in der Lage über Ihre eigene Emotionen zu sprechen und sich so irgendwie der Umwelt mitzuteilen. Auch im Alter ist man vor eine Depression nicht gefeit: lesen Sie dazu bei Interesse meinen spezifischen Blog zur Altersdepression.

Stellvertreter-Symptome einer Depression zeigen sich auch mit psychosomatischen Beschwerden.

Und so bleibt oft lange verborgen, wie schrecklich es Ihnen in Wahrheit geht. Als Stellvertretersymptome können sich bei Ihnen auch psychosomatische Beschwerden zeigen. Typisches Beispiel ist ein chronisches Schmerzsyndrom. Darüber kann ein betroffener Mensch besser sprechen als über seine Ängste und Depression. Meine Gesprächstherapie bietet hier „Erste Hilfe“ an.

Hohe Empathiefähigkeit und Sensibilität als die andere Seite der Depression.

Depressive Menschen verfügen über eine hohe Empathiefähigkeit und Sensibilität gegenüber Mitmenschen. Das aber steht im völligen Widerspruch zur eigenen „Gefühls-Sprachlosigkeit“. Oft wird ein überproportionaler Einsatz für Andere gezeigt, der vielfach so gar nicht der inneren emotionalen Beteiligung entspricht. Dieser innere Widerspruch überfordert ständig. Viele betroffene Menschen fühlen sich in ihrer Ambivalenz unehrlich und werten sich deshalb ständig ab. Es soll möglichst keiner merken, wie schlecht es einem in Wirklichkeit geht. Insofern ist erklärlich, dass hier permanente, emotionale Selbstüberforderung stattfindet. Die Basis einer Depression ist hiermit gelegt.

Das depressive Selbstbild und die negative Selbstbild-Mauer.

Menschen mit einem depressiven Selbstbild erleben sich oft als langweilig oder üben sich in falscher Bescheidenheit. Der betroffene Mensch fühlt sich häufig unfähiger als andere Menschen. Zudem fühlt sich ein depressiv fühlender Mensch nie ausreichend wahrgenommen. Positive Rückmeldungen von Umwelt oder Partner dringen tatsächlich  nur schwer durch die depressive Selbstbild-„Mauer“. Oft erstarrt der Betroffene in seiner eigenen, ständigen Abwertung. Die innere Ambivalenz, einerseits aus dem gelähmten Zustand heraus zu wollen, und andererseits ihn immer wieder selbst zu aktivieren, bestätigt das depressive Selbstbild. Ständige Selbstzweifel sind alltägliche Begleiter. Das erschöpft Menschen emotional und real unablässig.

Erschöpfung als Reaktion auf ständige emotionale und reale Überforderung.

„Allen soll es gut gehen und man selbst kommt zuletzt“, ist ein typischer depressiver Glaubenssatz. Depressive Klienten leiden unter fühlbarer emotionaler und oft auch körperlicher Erschöpfung. Beunruhigende Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, Apathie, Teilnahmslogikeit, Energieverlust und Lustlosigkeit werden mir geschildert. Es sind Gefühle wie: „unter Glas“ oder „unter Wasser“ oder „ Ich bin leer, stumpf, verzweifelt und nicht in diese reale Welt integriert“.

Kooperation mit Hausarzt oder Facharzt ist anzuraten.

Es erfordert sehr viel Kraft, diese negativen inneren Muster zu unterbrechen. Genau hier setzt eine begleitende Therapie in meiner Praxis an. Als sehr gut unterstützend stellen sich hier auch gut dosierte und passende  Antidepressiva heraus. Die Kooperation mit Ihrem Hausarzt oder Facharzt ist sehr sinnvoll.

Eine emotionale und reale Belastungssituation greift den Menschen mental und physisch sehr an. Hier ist dann auch von Erschöpfungsdepression die Rede. Mehr dazu unter Suchtberatung oder Burn Out Therapie.

Depression, Panik

Die Unterbrechung negativer Verhaltensmuster und Perspektivenwechsel.

Fraglos immer eigenen und fremden Erwartungen zu entsprechen und immer allen Gefallen-Wollen, fördert nicht  gerade das Selbstwertgefühl. Einzeltherapeutische Hilfe in meiner Praxis soll Ihnen, als interessierter und vielleicht betroffener Leser, eine Unterbrechnung der negativen  Verhaltensmuster ermöglichen. Nur so gelingt ein Perspektivenwechsel. Dann ist es möglich, das eigene negative Selbstbild positiv umzudeuten.

Weil Sie mit sich selbst emotional klarer umgehen, können Sie auch von Ihren Mitmenschen und Partnern besser eingeschätzt werden. Das ist ein Parameter für die Erfolgskontrolle Ihrer Therapie.

Depression in der Traumatherapie und Hypnotherapie

Vielfach hat sich die traumatherapeutische Arbeit bei Depressionen als sehr hilfreich erwiesen. Immerhin kann eine Depression auch als eine Art Trauma erlebt werden. Hier wird stark mit positiven Glaubenssätzen gearbeitet. Hypnotherapeutisch geht es darum, Sie in eine postive Trance zu versetzen, Sie also gelassener zu machen. Hierfür sind Phantasiereisen und das Schaffen positiver Bilder ganz wichtig. Mehr dazu „Übungen zur Stressbewältigung“.

Lesen Sie dazu bei Interesse auch meine Blogs auf der AZ/AN-Seite zum Thema: „Die latente depressive Überforderung“,  „Gefühlvolle Wege aus der Depression“ 

Ängste und Panik-Attacken als quälende tägliche Begleiter.

Ebenso wie in meiner Therapie von Depressionen, geht es bei Ängsten und Panik ursächlich darum, innere negative Gedankenmuster zu erkennen und aufzulösen. Mächtige, teils auch unbewusste Motive und Verursacher von Ängsten und Panikattacken, können sich so anhören : „Ich werde stürzen, werde mit Sicherheit versagen, in Ohnmacht fallen, mich übergeben, schreien, um mich schlagen, mich beschmutzen, die Kontrolle über alles verlieren. Ich werde dies oder jenes genau dort tun oder nicht können. Und überhaupt kann ich nichts daran ändern. Ich bin hilflos und ausgeliefert. Und ich werde mich wieder fürchterlich fühlen. Ich werde vielleicht sogar sterben.“

Körperliches Erleben von Panik Attacken.

Panik-Attacken werden körperlich erlebt. Von Klienten wird mir jagender Puls und hämmernder Herzschlag geschildert. Zittern und Schweissausbrüche sowie weiche Knie gehören mit in den Symptomreigen. Auch Magen- und Darm sind meist irritiert und enormes kaltes Schwitzen gehören mit dazu. Ängste und Panikattacken werden körperlich erlebt.

Depression, schlechtes Wetter

Kein Ereignis ist so schrecklich wie die Angst davor.

Andreas Tenzer

Klienten integrieren die Symptome in ihren Alltag. Panikattacken und Ängste werden so zu quälenden täglichen Begleitern. Entsprechend eingeschränkt ist der Alltag. Vermeidungsstrategien sind nun üblich.

Eine klassische Prüfungssituationen löst oft typische Panik-Attacken aus. Manchmal aber sind deren Ursachen völlig unbekannt und entstehen aus dem Nichts. Dann sind dies meist Stellvertretersymptome für tiefer liegende Ursachen. Oft ist zu vermuten, dass eine frühe oder aktuelle Traumatisierung Verursacher von unklaren Ängsten und Panikattacken sein kann. Lesen Sie dazu auch meine Blogs: „Atemlos vor Panik“ und „Erste Hilfe-Köfferchen“

Meine therapeutische Hilfe bei Ängsten und Panik-Attacken.

Prüfungsangst löst Ängste und Panikattacken aus. Hierfür werden inzwischen auch Betablocker verschrieben. Diese dämpfen die körperlichen Begleiterscheinungen. Die eigentliche Angst jedoch wird nicht optimal reduziert, aber die Konzentrationsfähigkeit verbessert. Ob und wann welche Medikamente angebracht sind, entscheidet jeweils der behandelnde Fach- oder Hausarzt.

Information über Medikamentation ist absolut notwendig.

Über die Einnahme entsprechender Präparate und deren mögliche Wirkungen muss ich informiert sein. In den Erstgesprächs- Unterlagen gibt der Klient sowohl seine Medikamentation als auch seinen Haus- bzw. Facharzt für nötige Rückfragen bekannt. Ist der Klient medikamentös gut eingestellt, kann ich einzeltherapeutisch aufbauend und begleitend für ihn hilfreich sein. Ressourcenorientiertes Arbeiten mit der EMDR Traumatherapie bietet sich methodisch ebenfallls an.

Klassische phobische Störungen, aber auch schwere generalisierte Angst- und Zwangsstörungen, sollten bevorzugt psychiatrisch und verhaltenspsychologisch, und somit nicht in meiner Praxis betreut werden.

ERREICHBARKEIT

Ich bin per Email oder Telefon (Anrufbeantworter) erreichbar und rufe oder maile gerne zurück. Therapiezeiten werden individuell vereinbart.

E-MAIL-KONTAKT

Wenden Sie sich per E-Mail an mich:
monika.koch@therapieaachen.de
oder über mein Kontaktformular